Osteophatie

Ganzheitliche Balance: Osteopathie für Hunde
In der Osteopathie betrachten wir Ihren Hund niemals nur als Summe seiner Symptome, sondern als eine untrennbare Einheit. Ziel dieser sanften, manuellen Therapieform ist es, Funktionsstörungen und Blockaden im gesamten Körper aufzuspüren und zu lösen. Durch feine Impulse wird die Mobilität verbessert und die körpereigenen Selbstheilungskräfte werden nachhaltig aktiviert.
Die Osteopathie gliedert sich bei uns in vier wesentliche Säulen, die eng miteinander verknüpft sind:
1. Parietale Osteopathie: Das Fundament der Bewegung
Hier liegt der Fokus auf dem Stütz- und Bewegungsapparat. Wir untersuchen und behandeln Gelenke, Knochen, Muskeln und Sehnen.
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Ziel: Blockaden der Wirbelsäule oder Gelenkfehlstellungen sanft zu lösen, um die volle Bewegungsfreiheit wiederherzustellen.
2. Fasziele Osteopathie: Freiheit für das Bindegewebe
Faszien durchziehen als feines Netzwerk den gesamten Körper und umhüllen Muskeln sowie Organe. Verklebungen in diesem Gewebe können Schmerzen verursachen und die Bewegung einschränken.
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Ziel: Durch gezielte Techniken werden Bindegewebsverklebungen gelöst, was die Geschmeidigkeit und Flexibilität des Hundes spürbar verbessert.
3. Viszerale Osteopathie: Unterstützung der inneren Organe
Innere Organe wie Magen, Darm oder Blase sind über Bänder und Bindegewebe mit dem Skelett verbunden. Spannungen in diesen Bereichen können sich direkt auf den Bewegungsapparat übertragen.
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Ziel: Eine sanfte Mobilisation der inneren Organe (beim Hund beschränkt sich diese auf Magen, Darm und Blase) fördert deren Durchblutung und Funktion und löst reflektorische Blockaden im Rückenbereich.
4. Kraniosakrale Osteopathie: Harmonie von Kopf bis Kreuzbein
Diese feinste Form der Osteopathie konzentriert sich auf die rhythmischen Schwingungen zwischen Schädel (Kranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sakrum).
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Ziel: Harmonisierung des Nervensystems und Entspannung tiefliegender Strukturen – besonders wirkungsvoll bei Stress, neurologischen Problemen oder chronischen Schmerzen.
Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?
Osteopathie ist sowohl bei akuten Beschwerden als auch zur Prävention eine wertvolle Unterstützung für jeden Hund:
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Bewegungseinschränkungen: Unrunder Gang, Probleme beim Aufstehen oder Springen.
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Leistungssport: Optimierung der Bewegungsabläufe und Vorbeugung von Verletzungen.
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Nach Unfällen oder Operationen: Rehabilitation und Auflösung von Schonhaltungen.
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Veränderungen im Verhalten: Plötzliche Berührungsempfindlichkeit oder Lustlosigkeit.
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Senioren-Check: Erhalt der Mobilität und Lebensqualität im Alter.

Unser Ansatz: Durch das Zusammenspiel dieser vier Säulen finden wir die wahre Ursache von Beschwerden, statt nur die Symptome zu behandeln. So verhelfen wir Ihrem Hund zu einer dauerhaften, ganzheitlichen Balance.
